Rentenfonds
Ein Rentenfonds ist ein Investmentfonds, der ausschließlich oder überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Diese festverzinslichen Wertpapiere können zum Beispiel Anleihen, Obligationen, Pfandbriefe oder Schuldverschreibungen sein.
Rentenfonds investieren also in Papiere, die einen festen Zinssatz aufweisen (Nominalzins). Neben dem Nominalzins, kann der Rentenfonds auch von steigenden Anleihekursen profitieren. Anleihekurse steigen häufig dann, wenn die Leitzinsen fallen und/oder die Nachfrage nach Anleihen steigt.
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Rentenfonds sind eine Anlageform, die durch die Verzinsung eine planbare Gewinn-Ausschüttung bei niedrigem Risiko verspricht. Die durchschnittlich angestrebte Rendite von Rentenfonds liegt bei etwa fünf bis sieben Prozent pro Jahr.
Rentenfonds sollten allerdings gemieden werden, wenn davon auszugehen ist, dass die Zinsen in der nahen Zukunft steigen werden.
Mit Rentenfonds können Sie ein Basisinvestment mit geringem Risiko schaffen oder als sicherheitsorientierte Ergänzung Ihr Portfolio wirkungsvoll diversifizieren, um so Ihr Gesamtrisiko zu verringern.
Besteuerung von Rentenfonds
Rentenfonds erzielen ihre Gewinne durch Kurssteigerungen und Zinserträge. Die Kursgewinne werden wie bei Aktienfonds nach einem Jahr nicht versteuert. Die Zinserträge müssen mit der Kapitalertragssteuer und dem Solidaritätzszuschlag versteuert werden, sobald der Freistellungsauftrag nicht mehr ausreicht.

