Suche
Robeco lanciert risikoarmen EM-Fonds - 10.05.2011 15:50 Uhr
Wien (aktiencheck.de AG) - Die niederländische Fondsgesellschaft Robeco legt einen neuen Emerging Markets Fonds auf, den Robeco Emerging Conservative Equities (ISIN LU0582533245/ WKN nicht bekannt), berichten die Experten von "FONDS professionell".
![]() |
Auf die Chancen der Schwellenländer setzen und gleichzeitig das Risiko minimieren: Das sei das Ziel des neuen Robeco Emerging Conservative Equities. Die Fondsmanager Pim van Vliet und Arlette van Ditshuizen würden Schwellenländer-Aktien mit niedriger Volatilität kaufen. Dahinter stecke die Erkenntnis aus einer Studie, die van Vliet gemeinsam mit David Blitz durchgeführt habe.
Die beiden Spezialisten aus dem quantitativen Research-Team von Robeco hätten die Abhängigkeit zwischen Volatilität und Aktienertrag (Low Volatility Anomalie) untersucht. Das Ergebnis: Es bestehe kein Zusammenhang. "Das heißt konkret, dass niedrigeres Risiko nicht zwangsläufig zu einer Schmälerung der Rendite führt", sage van Vliet. Dieser Erkenntnis folgend wähle Arlette van Ditshuizen vor allem Unternehmen mit geringem Risiko für das Portfolio aus. "Das ist ein bedeutender Unterschied zu traditionellen Schwellenländerfonds", sage die Fondsmanagerin. "Somit eignet sich der Robeco Emerging Conservative Equities besonders gut zur Diversifikation." Die Fondsmanager würden davon ausgehen, dass sich der Fonds insbesondere bei fallenden, stagnierenden oder leicht positiven Märkten gut entwickle.
Bereits seit 2006 setze Robeco die Erkenntnisse der Low Volatility Anomalie im Rahmen von Conservative-Equity Portfolios um, zunächst für den Robeco Global Conservative Equities und seit 2007 auch für ein europäisches Aktienportfolio (Robeco European Conservative Equity). Anhand der Performance der einzelnen Jahre lasse sich die Ertrags-/Risikocharakteristik gut belegen. Hier zeige sich der Vorteil der Strategie sehr deutlich: In den Jahren 2000 bis 2002 hätten Kursverluste fast gänzlich vermieden werden können. 2008 hätten die Kursverluste zumindest deutlich reduziert werden können. In extrem positiven Aktienmarktjahren wie zum Beispiel 1997 oder 1999 habe der Conservative Equity Ansatz zwar underperformt - aber in solchen Boomphasen könne ein Investor relativ gut mit etwas "Minderertrag" leben.
Alle Fonds der "Conservative-Familie" würden gemeinsam von Pim van Vliet und Arlette van Ditshuizen verwaltet. Die Aufgabenteilung im Team sei klar: Van Ditshuizen sei für die Titelauswahl zuständig, van Vliet übernehme das Risikomanagement. Pim van Vliet arbeite seit 2005 in der Abteilung für quantitative Strategien von Robeco. (10.05.2011/fc/n/n)
Weitere Meldungen von FONDS professionell
| 10.05.2011 15:50 Uhr | Robeco lanciert risikoarmen EM-Fonds |
| 04.05.2011 15:21 Uhr | Schroders ändert Namen und Anlageziel von Goldfonds |
| 02.05.2011 15:27 Uhr | Union Investment startet neuen Garantiefonds |
| 02.05.2011 15:14 Uhr | Prime Values bester ökologisch gemanagter Mischfonds |
| 02.05.2011 14:52 Uhr | AXA IM ernennt neuen Head of Wholesale/Retail Distribution |

