München (aktiencheck.de AG) - Die Marktreaktionen in EUR/JPY sind mit denen in EUR/CHF durchaus vergleichbar, so die Analysten von UniCredit Research.
Auch hier habe die USD-Variante, sprich USD/JPY, etwas an Boden gutmachen können, ohne jedoch den durch die Euro-Abschwächung erfolgten Einbruch bei EUR/JPY wesentlich zu kompensieren. Die Motivation sei allerdings nicht der Status eines sicheren Hafens, sondern das Auflösen von Carry-Trades innerhalb eines deutlich verschlechterten Risikoumfeldes gewesen.
Solange die Euro-Schwäche anhalte, werde auch EUR/JPY nicht auf die Füße kommen. Angesichts der Euro-Verluste insgesamt müsse man das Ausmaß bei EUR/JPY sogar noch als relativ moderat bezeichnen. Die kurzfristigen Risiken sehen die Analysten von UniCredit Research eindeutig auf der unteren Seite, zumal der von USD/JPY ausgehende Bremseffekt auch nicht ständig anhalten wird. (10.05.2011/ac/a/m)