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Carmignac Investissement im Fokus - 09.05.2011 17:10 Uhr
Luxemburg (aktiencheck.de AG) - Nach einem für die Schwellenländer sicherlich schwierigen Quartal wollen wir die Chancen nutzen, die die unterdurchschnittliche Aktienmarktentwicklung Chinas in den letzten Monaten in diesem Sektor geschaffen hat, wenngleich wir von einem baldigen Ende der restriktiven Geldpolitik ausgehen, so die Experten von Carmignac Gestion in ihrem Kommentar zum Carmignac Investissement (ISIN FR0010148981/ WKN A0DP5W).
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Im Rohstoffsektor habe man einige Gewinnmitnahmen getätigt und die Investitionen von 12,4% auf 9,3% des Portfolios von Carmignac Investissement reduziert. Das bevorstehende Ende der quantitativen Lockerung und die höheren Erdölpreise hätten die Experten veranlasst, ihre besonders sensibel auf eine Konjunkturabkühlung sowie auf eine wenngleich leichte Verringerung der Liquidität reagierenden Positionen abzubauen. Sie wollten sich jedoch nicht vollständig aus diesem Sektor zurückziehen, da er für das Wachstum der Schwellenländer von strategischer Bedeutung sei.
Mit 15,6% des Portfolios von Carmignac Investissement sei das Energiethema konstant geblieben. Die Nachfrage nach fossiler Energie steige weiter und die Hürden des langfristigen Produktionsausbau würden fortdauern. Nach der Katastrophe von Fukushima habe man eine Position in Woodside Petroleum aufgebaut, einem australischen Gaslieferanten, der vom vorhersehbaren starken Wachstum japanischer Gasimporte profitieren dürfte, sowie in Uranium One, einem vielversprechenden Bergbauunternehmen, dessen Kurs nach Ansicht der Experten zu hohe Abschläge erlitten habe. Im Gegenzug habe man hauptsächlich bei Erdöldienstleistern Gewinne mitgenommen: Schlumberger, National Oilwell, Transocean, aber auch beim Produzenten Anadarko nach seiner sehr erfreulichen Erholung im Anschluss an die Katastrophe von Macondo.
Die Gewichtung der Goldminen falle um 1%, von 12,3% auf 11,3% des Portfolios von Carmignac Investissement. Man vertraue nach wie vor auf dieses Thema, das angesichts der Währungsturbulenzen sowie der sich ausbreitenden und zuspitzenden Staatsverschuldung, mehr denn je ein sicherer Hafen sei.
In Einklang mit ihrem Szenario einer bevorstehenden Konjunkturabkühlung hätten die Experten das Thema US-Wachstum auf 6,1% des Portfolios von Carmignac Investissement reduziert, in erster Linie über den Abbau ihrer Bankwerte (Citigroup und MasterCard). Zudem lege das Thema Innovation in ihrer Allokation mit 15,1% des Portfolios zu, während die defensiven Werte konstant geblieben seien (4,9%).
Die Experten hätten sich entschlossen, Anlagen in US-Dollar (52% einschließlich gleichgestellter Währungen) in Carmignac Investissement teilweise abzusichern. In Anbetracht gegensätzlicher Elemente, die die Parität Euro/US-Dollar belasten würden, werde man jedoch weiterhin sehr aufmerksam die Faktoren beobachten, die den Aufwärtstrend des Euro umkehren könnten. (Ausgabe Mai 2011) (09.05.2011/fc/a/f)
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