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Getreidepreise belastet - 09.05.2011 15:34 Uhr

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Am Freitag belasteten der stärkere US-Dollar und die gefallenen Rohölpreise die Getreidepreise, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Mais habe an der CBOT nochmals über 3% nachgegeben. Die Verzögerungen bei der Aussaat dürften einem weiteren Preisrückgang entgegenstehen. Weiteren Aufschluss hierüber dürfte der Erntefortschrittsbericht liefern, welcher vom USDA heute nach Handelsschluss veröffentlicht werde.

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Weizen habe sich angesichts der zunehmenden Sorgen über empfindliche Ernteeinbußen in dem negativen Marktumfeld deutlich besser behaupten können. Dabei stünden die Winterweizenanbaugebiete im südlichen Mittleren Westen der USA im Vordergrund, die ebenso wie Frankreich und Deutschland, aber auch Polen unter Trockenheit leiden würden, während im Norden der USA und in Kanada Regen die Sommerweizenaussaat verzögere. Bereits jetzt würden die ungünstigen Witterungsbedingungen so lange dauern, dass kaum mehr damit gerechnet werden könne, dass die ersten gegenüber dem Vorjahr deutlich positiveren Prognosen für die Ernteerträge gehalten werden könnten. Das USDA veröffentliche erste Schätzungen hierzu am Mittwoch. Die Preise sollten daher auch weiterhin gut unterstützt bleiben.

Die aktuellen CFTC-Daten würden dennoch zeigen, dass die spekulativ ausgerichteten Finanzanleger in der Woche zum 3. Mai ihre Netto-Long-Positionen bei Weizen und Mais reduziert hätten. Dies dürfte sich im Zuge der Preiskorrektur zunächst fortgesetzt haben. (09.05.2011/ac/a/m)

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