Geschlossene Immobilienfonds - Beteiligung im Fokus

 

DCM Indien 1 

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Geschlossene Immobilienfonds

Geschlossenen Immobilienfonds ist die beliebteste und bekannteste Art von Beteiligungen. Durch einen geschlossenen Immobilienfonds beteiligt sich der Anleger an einer oder an mehreren Immobilien.
Durch diese Beteiligung profitiert er direkt an den Vermietungserfolgen und der Wertentwicklung der Immobilie. Der große Vorteil von geschlossenen Immobilienfonds, die ihre Gelder im Ausland investieren, ist die steuerliche Komponente. Die Besteuerung fällt weitaus niedriger aus als die in vergleichbaren deutschen Immobilienfonds. Dies liegt vor allem an dem sogenannten Doppelbesteuerungsabkommen (kurz: DBA). Die Erträge werden also dort versteuert, wo sie investiert werden und im Ausland liegen die Erträge meist innerhalb der dort geltenden Freigrenzen. Die Rendite wird also nur durch eine geringe Steuer oder gar nicht belastet.
Als Kriterien für ein Investment in geschlossenen Immobilienfonds werden oft Wertzuwachs, Inflationsschutz, Sicherheit und steuerliche Förderung genannt.

Merkmale eines geschlossenen Immobilienfonds
Anleger die in einen geschlossenen Immobilienfonds ihr Geld investieren, sollten sich sicher sein, dass sie das eingesetzte Kapital in den nächsten 7 bis 20 Jahren nicht benötigen. Eine vorzeitige Veräußerung ist zwar grundsätzlich möglich allerdings aufgrund des sehr wahrscheinlichen Verlustes nicht zu empfehlen.
Die Mindestinvestitionssumme bei einem geschlossenen Immobilienfonds liegt zumeist zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Ein Investment in einen geschlossenen Immobilenfonds eignet sich für Anleger mit einer eher konservativen Risikoausprägung.
Im Gegensatz zum offenen Immobilienfonds wird der geschlossene Immobilienfonds nach vollständiger Zeichnung geschlossen. Der Anleger erwirbt dabei einen bestimmten Anteil der Immobilie. Diesen Anteil legt er durch seine Zeichnungshöhe fest.

Rendite eines geschlossenen Immobilienfonds
Die Rendite eines geschlossenen Immobilienfonds hängt von mehreren Faktoren ab. Stark abhängig ist die Rendite von der Höhe der vereinnahmten Mieten. Um von einem langfristigen Erfolg sprechen zu können, sollten mindestens 70 Prozent der Immobilie vermietet sein. Langfristige Mietverträge verleihen der Rendite eines geschlossenen Immobilienfonds sehr viel Sicherheit und konstante Erträge. Zweites wichtiges Kriterium für den Erfolg eines geschlossenen Immobilienfonds ist die eigentliche Wertsteigerung der Immobilie.
Die Rendite eines Immobilienfonds kann je nach individuellem Steuersatz zwischen 6 und 9 Prozent betragen. Auch höhere Renditen sind gerade in aufstrebenden Regionen wie Osteuropa möglich.

Risiken von geschlossenen Immobilienfonds
Risken ergeben sich zum Beispiel durch den Mietausfall oder Leerstand eines Objektes oder Teile des Objektes. Des weiteren kann die Wertentwicklung schlechter ausfallen als prognostiziert. Auch hohe Zinsen in einer möglich Anschlussfinanzierung können sich negativ auf die Rendite auswirken.