Geldmarktfonds

Geldmarktfonds sind Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend in Geldmarkttitel und liquiden Papieren mit sehr kurzen Laufzeiten investieren. Durch den Geldmarktfonds hat das Sparbuch an Bedeutung verloren. Heute werden die Notgroschen oder "eiserne Reserven" in Geldmarktfonds investiert.
Das Kapital eines Geldmarktfonds wird ausschließlich in kurzfristige Geldmarktanalgen investiert. Die Gelder werden also in zum Beispiel Anleihen mir sehr kurzen Restlaufzeiten angelegt. Durch diese Anlagestrategie entstehen keinerlei Kursrisiken. Das investierte Kapital bleibt also stets erhalten und vermehrt sich ständig durch Zinserträge.

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Der Vorteil eines Geldmarktfonds gegenüber Festgeld oder Spareinlagen besteht darin, daß man nicht an bestimmte Fristen von gebunden ist. Der Fondsanaleger hat jederzeit die Möglichkeit seine Anteile zu veräußern. Ziel eines Geldmarktfonds besteht nicht darin die höchsten Renditen zu erzeilen, sondern eine Alternative zu den klassischen Bankprodukten zu bieten und dabei die Inflationsrate zu schlagen.

Geldmarktfonds eigenen sich besonders für kurzfristige Geldanlagen. Für viele Investoren ist der Geldmarktfonds zu einer attraktiven Alternative zum klassischen Sparbuch georden. Die Rendite der Geldmarktfonds richtet sich zumeist nach der Höhe der Leitzinsen. In der Regel liegt die Rendite zwischen zwei bis vier Prozent.

Besteuerung des Geldmarktfonds

Die Erträge eines Geldmarktfonds bestehen fast ausschließlich aus reinen Zinserträgen. Diese werden werden nicht besteuert, solange Ihr Freitsellungsauftrag in ausreichender Höhe vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, müssen Ihre Zinserträge durch die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag gemindert werden.