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Wall Street im Plus - 04.05.2011 14:19 Uhr

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In den USA hat die Wirtschaft im ersten Quartal 2011 an Dynamik verloren, so die Experten von Union Investment.

Auf annualisierter Basis sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,8 Prozent nach 3,1 Prozent im Vorquartal gewachsen. In erster Linie gehe der Rückgang auf das Konto der Sparbemühungen der US-Regierung. Zudem sei der private Konsum zwar schwächer als in den Vormonaten ausgefallen, zeige aber bereits Anzeichen für eine Erholung. Sowohl das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan als auch des Conference Board hätten deutlich zugelegt. Ferner sei es zu Verbesserungen am Arbeitsmarkt gekommen. Die Investitionstätigkeit sowie der Export seien ebenfalls spürbar gestiegen. Im Ergebnis bleibe die US-Endnachfrage gefestigt, sodass lediglich mit einer temporären Konjunkturabschwächung zu rechnen sei.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Nach durchwachsenem Start in die Berichtssaison hätten darüber hinaus die Quartalsergebnisse zuletzt meist über den Erwartungen der Analysten gelegen. Bislang hätten 299 Konzerne aus dem S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) ihre Zahlen vorgelegt. Davon hätten 78 Prozent positiv bei den Gewinnen überrascht, während 77 Prozent bei den Umsätzen besser als erwartet abgeschnitten hätten. Insbesondere Intel (ISIN US4581401001/ WKN 855681) habe zu überzeugen gewusst. Der Chiphersteller habe den Umsatz um 25 Prozent gesteigert und beim Gewinn um 29 Prozent zugelegt. Als Grund habe das Unternehmen eine starke Nachfrage seitens der Firmenkunden sowie erfolgreiche Produkteinführungen genannt. Der Titel sei in den vergangenen beiden Wochen um insgesamt 17,2 Prozent geklettert.

Zusätzliche Impulse seien durch Dividendenanhebungen, Aktienrückkaufprogramme und M&A-Aktivitäten gekommen. So habe Johnson & Johnson (ISIN US4781601046/ WKN 853260) bekannt gegeben, das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen Synthes (ISIN US87162M4096/ WKN A0B5F2) für 21,3 Mrd. Dollar übernehmen zu wollen. Zudem habe der US-Mischkonzern die Dividende um 5,6 Prozent angehoben. Die Aktie sei um 8,5 Prozent geklettert. IBM (ISIN US4592001014/ WKN 851399) steigere die Ausschüttung gar um 15 Prozent und erweitere sein Aktienrückkaufprogramm um 8 Mrd. US-Dollar. Daraufhin hätten sich IBM-Papiere um 2,6 Prozent verteuert. (Ausgabe vom 02.04.2011) (04.05.2011/ac/a/m)

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