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Internationale Finanzmärkte ständig von EWU-Schuldenkrise begleitet - 10.05.2011 10:19 Uhr

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die EWU-Schuldenkrise ist ein ständiger Begleiter an den Finanzmärkten, berichten die Analysten der Helaba.

Wie akut die Krise sei, hätten die letzten Tage gezeigt. Ein "geheimes" Treffen der Euro-Gruppe sei der Nährboden für Gerüchte über einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion gewesen. Spätere Dementis hätten nur bedingt die heftigen Marktreaktionen (sehr schwacher Euro, Flucht in sichere Staatsanleihen) korrigieren können. Es stelle sich die Frage nach der Notwendigkeit inoffizieller Treffen, denn sie könnten in unsicheren Zeiten wie diesen die ohnehin schon verfahrene Situation unnötig verschlimmern.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Von konjunktureller Seite bleibe es heute vergleichsweise ruhig. Die Importpreise in den USA dürften energiepreisbedingt ein neuerliches Plus aufweisen. Einfluss auf die Zinserwartung bezüglich der US-Notenbank sollten die Zahlen nicht ausüben, zumal berücksichtigt werden müsse, dass der Anstieg bei den Erzeuger- und Konsumentenpreisen (Veröffentlichung am Donnerstag bzw. Freitag) aufgrund der Saisonbereinigung geringer ausfalle und dass sich die Kernteuerung bisher moderat entwickelt habe. Zu erwähnen sei noch die Veröffentlichung des IBD/TIPP-Index, da dieser einen Hinweis auf das am Freitag anstehende Michigan Sentiment gebe. (10.05.2011/ac/a/m)

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