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Aktien zwischen konjunkturellem Rückenwind und neuen Risiken - 19.04.2011 11:54 Uhr

Köln (aktiencheck.de AG) - An den Aktienmärkten gab es im März viel Auf und Ab, so die Experten von AXA Investment Managers.

Nach der Katastrophe in Japan seien die Kurse eingebrochen, hätten sich später aber wieder auf ihr altes Niveau erholt, weil die monatlichen Konjunkturdaten stabil geblieben seien. Die zweifellos vorhandenen Risiken seien in den Hintergrund gedrängt worden - die höheren Ölpreise ebenso wie die drohende Straffung der Geldpolitik.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Nun scheine es, als spreche viel für ein relativ hohes Wachstum. Die Experten würden dabei bleiben, dass die Unternehmensgewinne in den USA 2011 um etwa 10% steigen würden. Wenn überhaupt sei ihre Prognose ein wenig zu vorsichtig, aber in unsicheren Zeiten dränge es sie nicht, Gewinnprognosen schnell zu revidieren. Mit einem KGV von etwa 13 auf Basis der erwarteten Gewinne seien die internationalen Aktienmärkte nach Ansicht der Experten noch immer leicht unterbewertet.

Die Experten würden damit rechnen, dass die Aktienmärkte in den kommenden Monaten zwischen den weltpolitischen Spannungen (und den damit einhergehenden Inflationsängsten) und der guten Konjunktur hin und her gerissen sein würden. Fest stehe aber, dass die Staatsschuldenkrise im Euroraum wohl an Bedeutung verliere.

Bei der Länderallokation würden die Experten zwei Änderungen empfehlen. Sie würden den EU-Kompromiss über den weiteren Umgang mit der Staatschuldenkrise für eine gute Nachricht halten. Deshalb und wegen der recht günstigen Bewertungen dürfte der Euroraum nach einer langen Zeit der Mindererträge wieder aufholen. Die Experten würden hier deshalb eine Übergewichtung empfehlen. Die britische Konjunktur habe hingegen weiter Probleme. Ihr stehe eine deutliche Straffung der Geld- und Fiskalpolitik bevor, aber die Bewertungen seien ähnlich wie im Euroraum. Die Experten würden daher empfehlen, britische Aktien jetzt unterzugewichten. Schwer einzuschätzen bleibe die Entwicklung in Japan. (Ausgabe April 2011) (19.04.2011/fc/a/m)

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