Suche

Wertpapiername, WKN, ISIN

Aviva veröffentlicht Umfrage unter europ. Anlegern - 15.12.2010 14:44 Uhr

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Eine Umfrage, die Aviva Investors bei deutschen und anderen europäischen Investoren mit Assets under Management von fast 280 Milliarden US-Dollar durchgeführt hat, belegt, dass beinahe 90 Prozent ihre Allokation in Absolute Return-Strategien innerhalb der nächsten drei Jahren steigern möchten, so die Experten von Aviva Investors.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Die Umfrage, die im vergangenen Monat im Rahmen der Aviva Investors Absolute Returns-Konferenz in London durchgeführt worden sei, habe auch gezeigt, dass mehr als 70 Prozent der Investoren glauben würden, dass UCITS-Fonds einen noch höheren Anteil am Absolute Return-Sektor erreichen könnten und würden darin übereinstimmen, dass ihre Liquidität und Transparenz ein Vorteil für Investoren sei. Weitere 67 Prozent hätten außerdem gesagt, dass die klaren und einfachen Regeln, die UCITS auszeichnen würden, sie zu attraktiveren Produkten machen würden.

Auf die Frage, nach welchen Kriterien sie einen Absolute-Return-Manager aussuchen würden, hätten die Investoren einstimmig geantwortet, dass das Risk Management im Rahmen der Strategie der wichtigste Faktor sei. Des Weiteren würden 80 Prozent einen Vermögensverwalter bevorzugen, der über Erfahrung mit Alternative Investments verfüge. Für 67 Prozent sei eine erfolgreiche Outperformance der verwendeten Strategie wichtig.

Paul Moody, Global Client Investment Director von Aviva Investors, habe gesagt: "Das volatile Marktumfeld in den letzten Jahren, gepaart mit extrem niedrigen Renditen aus Barinvestitionen, führte dazu, dass europäische Investoren nach Renditen unabhängig von Marktbedingungen Ausschau gehalten haben. Nach der Kreditkrise waren Investoren sehr vorsichtig, was ihre Anlageentscheidungen angeht. Daher möchten sie nun genau wissen, was passieren könnte, falls ein extremes Ereignis eintritt. Daher spielt das Risikomanagement der Vermögensverwalter eine wichtige Rolle. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Investoren risikoscheu sind, sondern vielmehr, dass sie von den Managern erwarten ihnen bei der Einschätzung der Risiken zu helfen."

Die Absolute Return-Strategien, die auf das größte Interesse bei europäischen Investoren stoßen würden, seien Global Macro (67 Prozent), Volatility Trading (67 Prozent), Long-Short Equities (60 Prozent) und Marktneutral (53 Prozent). Etwa die Hälfte der befragten Investoren glaube, dass eine klarere und über die Anbieter einheitliche Klassifizierung sowie eine transparentere Kommunikation hinsichtlich der Fondsstrategien ihnen helfen würden, ihre Anlageentscheidungen informierter zu treffen.

Paul Moody führe weiter an: "Es gibt eindeutig das Bedürfnis nach einer Vielzahl von unterschiedlichen Investmentarten innerhalb der verschiedenen Anlageklasse des Absolute Return-Spektrums. Das erschwert wiederum die Fondsauswahl. Die Produkte können sich bezüglich der Benchmark, den Risikoeigenschaften und Zeitdauer, in der die Absolute Return- Performance erreicht werden soll, unterscheiden. In manchen Fällen ist das Risiko der entscheidende Wert und in anderen spielt die Marktentwicklung die Schlüsselrolle. Fondsmanager haben die Aufgabe den Investoren zu erläutern, welche Risiken ein Produkt aufweist und welche Rendite erzielt werden kann. Transparentere Kommunikation über die Investitionsstrategie der Produkte und die damit verbundenen Risiken könnten ein Schritt in die richtige Richtung sein und beim Aufbau von Vertrauen helfen. Denn Vertrauen zu gewinnen, bleibt nach der Kreditkrise auch weiterhin ein wichtiger Faktor." (15.12.2010/fc/n/s)

Weitere Meldungen zu diesem Wertpapier -