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ETF-Handel kein Kaufrausch - 03.05.2011 13:20 Uhr
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Es war eine Woche voller Glanzpunkte, aus Sicht der Börsianer jedenfalls, so die Deutsche Börse AG.
"Alles war positiv, die US-Quartalszahlen, die Hinweise auf eine weiter expansive Geldpolitik in den USA, die Hochzeit in London", kommentiere Bernardus Roelofs von Flow Traders. "Wir haben fast nur Käufe gesehen." Marc Schönbrodt von der DekaBank melde allerdings nur einen "leichten" Käuferüberhang - bei geringen Volumina. Während DAX und Co. immer neue Höchststände erklommen hätten, seien die Umsätze im ETF-Handel in der Nachosterwoche nämlich eher dünn gewesen.
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Roelofs zufolge hätten Anleger weiterhin vor allem bei Bluechips aus Europa und den USA zugegriffen, also bei DAX- (ISIN DE0005933931/ WKN 593393, ISIN LU0252633754/ WKN LYX0AC), EURO STOXX 50- (ISIN DE000ETFL029/ WKN ETFL02, ISIN IE0008471009/ WKN 935927) und S&P-Trackern (ISIN DE0002643889/ WKN 264388). Auch Indexfonds, die die Entwicklung des Schweizer Aktienmarktes nachzeichnen würden (ISIN LU0274221281/ WKN DBX1SM), seien Roelofs zufolge gesucht worden.
Die Deutsche Bank habe zu Wochenbeginn vor allem Zuflüsse bei EURO STOXX 50-ETFs festgestellt. Die DekaBank berichte aber auch von einigen Abgaben. Marc Schönbrodt zufolge hätten zuletzt eher Werte aus der zweiten Reihe, konkret TecDAX- und MDAX-ETFs (ISIN DE0005933972/ WKN 593397, ISIN DE0005933923/ 593392), gezogen.
Gemächlich sei es auch im Handel mit Schwellenländer-Indexfonds zugegangen. Unverändert auf Interesse seien die osteuropäischen Länder gestoßen, wie Flow Traders registriert habe. Zuflüsse würden die Händler etwa beim Lyxor Eastern Europe (ISIN FR0010204073/ WKN A0F6BV) sehen. Marc Schönbrodt zufolge würden außerdem Indexfonds mit brasilianischen und russischen Aktien (ISIN FR0010326140/ WKN LYX0AF) Anhänger finden. Kleefeld melde für den Wochenanfang hingegen kleinere Abgaben bei den Schwellenländerprodukten.
Bei den Sektorenfonds fehle das große Thema, es komme lediglich zu Portfolioumschichtungen. Wie Roelofs melde, würden Anleger etwa gerne zu Health Care-Produkten (ISIN FR0010344879/ WKN LYX0AS) greifen. Nicht mehr viel wissen hätten Investoren hingegen vom LyxorCommodities CRB (ISIN FR0010270033/ WKN A0JC8F) wollen, einem Rohstofffonds. Der trete - mit einigen Ausschlägen nach oben und unten - seit einigen Monaten auf der Stelle und verzeichne auf Sicht von drei Monaten sogar negative Renditen. Viele Analysten würden bei den Rohstoffen nach der fulminanten Preisentwicklung der vergangenen Monate eine Korrektur befürchten. Die DekaBank melde Zuflüsse bei Banken- und Grundstoff-ETFs (ISIN DE0006289341/ WKN 628934, ISIN DE0006344724/ WKN 634472) sowie Abflüsse bei den Auto-Indexfonds (ISIN DE0006344716/ WKN 634471).
Wenn sich schon bei den Aktien-ETFs nicht viel tue, dann bei Renten-Indexfonds erst recht nicht. Händler würden von sehr mauen Umsätzen mit Fixed Income-Produkten berichten. Auf den Einkaufslisten hätten laut Flow Traders ETFs wie der iShareseb.rexxGovernment Germany 1,5-2,5 (ISIN DE0006289473/ WKN 628947) gestanden. Die DekaBank berichte von Abgaben beim iShares US-Dollar Treasury Bond 1-3 (ISIN DE000A0J2078/ WKN A0J207), einem Rentenfonds mit amerikanischen Staatsanleihen, und bei Geldmarktfonds (ISIN DE000ETFL227/ WKN ETFL22). (03.05.2011/fc/a/f)
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