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Weizenpreis getrieben - 29.07.2010 17:02 Uhr
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die preistreibenden Nachrichten für Weizen reißen derzeit nicht ab, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Gestern habe das russische Agrarmarktforschungsunternehmen SovEcon seine Prognose für die russischen Weizenexporte im Erntejahr 2010/11 auf 11 Mio. Tonnen gesenkt, was einem Rückgang um 40% gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Ein anderes russisches Institut, IKAR, habe seine Prognose für die russische Weizenernte um 4 Mio. auf nur noch 47 Mio. Tonnen gesenkt. Im vergangenen Jahr seien in Russland noch 62 Mio. Tonnen Weizen geerntet worden.
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Heute veröffentliche der International Grains Council seine neuen Angebots- und Nachfrageschätzungen für Getreide. Die bisherige Prognose eines globalen Angebotsüberschusses am Weizenmarkt von 6 Mio. Tonnen dürfte angesichts der jüngsten Entwicklungen auf der Angebotsseite in ein Defizit revidiert werden. (29.07.2010/ac/a/m)
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