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Brentölpreis kann sich etwas erholen - 09.05.2011 15:21 Uhr

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Brentölpreis kann sich zum Auftakt der neuen Handelswoche etwas erholen und auf 111 USD je Barrel steigen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Ein schwächerer US-Dollar und freundliche Aktienmärkte würden für Rückenwind sorgen. Zudem dürften einige Marktteilnehmer das niedrigere Preisniveau als Kaufgelegenheit erachten. Dennoch würden es die Analysten als verfrüht erachten, eine schnelle Rückkehr zu den Preisen zu erwarten, welche vor dem Einbruch in der vergangenen Woche Bestand gehabt hätten. Die Preiskorrektur am Donnerstag dürfte maßgeblich auf kurzfristig orientierte Finanzanleger zurückzuführen sein. Diese hätten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 3. Mai zwar um 4,7 Tsd. Kontrakte reduziert. Mit 258.668 Kontrakten habe das Niveau der spekulativen Netto-Long-Positionen aber weiterhin nur 6% unter dem Anfang März verzeichneten Rekordhoch gelegen.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag
In dieser Woche dürfte sich der Fokus zunächst auf die chinesischen Importdaten richten, welche morgen von der chinesischen Zollbehörde berichtet würden. Angesichts der Erhöhung der Tankstellenpreise Anfang April bestehe für die Raffinerien der Anreiz zur Produktionsausweitung, was sich in einem höheren Rohölbedarf niederschlagen könnte. Allerdings könnten die Raffinerien angesichts des gestiegenen Preisniveaus Importe zurückgestellt und stattdessen auf ihre Lagerbestände zurückgegriffen haben. Ab morgen würden zudem die US-Energiebehörde EIA, die OPEC und die Internationale Energieagentur ihre aktuellen Nachfrageprognosen veröffentlichen. Angesichts des deutlich gestiegenen Preisniveaus könnte das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage etwas geringer ausfallen als erwartet. Dies dürfte einer weiteren Erholung des Ölpreises entgegenstehen. (09.05.2011/ac/a/m)

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